08.09.2010 Pressemitteilung 49/2010
"Schuldenbremse: Bisherige Beschlüsse stellen Gelingen auf Länderebene infrage"
Nicht erst infolge der Finanzkrise und der größten fiskalpolitischen Stimuli, die es in Deutschland je gegeben hat, steht die Finanzpolitik vor großen Herausforderungen. Seit der Vereinigung war der öffentliche Gesamthaushalt in den meisten Jahren defizitär. Von 2002 bis 2005 verletzte Deutschland das Defizitkriterium des Stabilitäts- und Wachstumspaktes gleich viermal in Folge – das Ansehen der deutschen Finanzpolitik litt.
Weitere Informationen: Langfassung
07.09.2010 Diskussionspapiere 17/2010
"Selektivität, soziale Bindung und räumliche Mobilität –Eine Analyse der Rückkehrpräferenz"
Die Abwanderung überwiegend junger, gebildeter Menschen aus Ostdeutschland wird häufig als nachteilig für die Entwicklungsfähigkeit und den Aufholprozess der Neuen Länder betrachtet. Das Phänomen der Zuwanderung – und dabei nicht zuletzt der Rückwanderung vormals Abgewanderter – findet in diesem Zusammenhang besonderes Interesse.
In den Diskussionspapieren des IWH stellen einzelne Autoren die Ergebnisse ihrer akademisch orientierten Forschung vor. Weitere Diskussionspapiere zum kostenfreien Download finden Sie hier.
01.09.2010 Datenkompendium Ostdeutschland
Die aktualisierte Fassung des stark nachgefragten Datenkompendiums informiert umfassend und kompakt über die vielfältigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Facetten des Vereinigungsprozesses.
31.08.2010 Pressemitteilung 45/2010
"Ostdeutsches Baugewerbe im August 2010: Hochbau und Ausbau weiter im Aufwind"
Der Aufschwung im ostdeutschen Baugewerbe hält nach der neuesten Konjunkturumfrage des IWH vom August 2010 unvermindert an. Die rund 300 befragten Unternehmen schätzen ihre Geschäftslage und die Aussichten für das nächste halbe Jahr äußerst positiv ein. Gegenüber der vorangegangenen Befragung im Juni verbesserte sich die Geschäftslage sprungartig um 19 und die Geschäftsaussichten um 14 Saldenpunkte. Auch gegenüber Jahresfrist hellte sich die Stimmung weiter auf, die Geschäftsaussichten stiegen um 20 und die Geschäftslage um 17 Punkte.
25.08.2010 Pressemitteilung 44/2010
"Wege aus der Schulden- und Vertrauenskrise in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion"
Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) befindet sich gegenwärtig in einer Schulden- und Vertrauenskrise. Die europäischen Institutionen haben reagiert: Ein Finanzstabilisierungsmechanismus wurde geschaffen, der finanziellen Beistand in Höhe von hunderten Milliarden Euro gewähren kann, und die Europäische Zentralbank kauft seit einiger Zeit Anleihen hochverschuldeter Euro-Staaten auf.
Weitere Informationen: Langfassung
25.08.2010 Wirtschaft im Wandel 8/2010
"Allmähliche Erholung der Wirtschaft Sachsen-Anhalts nach dem Krisenschock"
Das Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt ist im Krisenjahr 2009 mit 4,7% fast so stark gesunken wie im Bundesdurchschnitt. Maßgeblich für den hohen Produktionseinbruch war nicht ein Mangel an Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen, sondern ein weltweiter Nachfrageschock bei Industriegütern. Er betraf vor allem Hersteller aus der Metall- und Elektroindustrie sowie der Chemischen Industrie.
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