Do Better Pre-migration Skills Accelerate Immigrants' Wage Assimilation?
Boris Hirsch, Elke J. Jahn, Ott Toomet, Daniela Hochfellner
Labour Economics,
2014
Abstract
This paper analyzes wage assimilation of ethnic German immigrants to Germany using unique administrative data that include an administrative estimate of immigrants' expected wage in Germany at the time of migration. We find that a 10% higher wage potential translates into a 1.6% higher wage in Germany when also controlling for educational attainment, thus pointing at partial transferability of pre-migration skills to the host country's labor market. We also document that wage assimilation is significantly accelerated for immigrants with higher wage potentials. Our results are both in line with complementarities between pre-migration skills and host country-specific human capital and a U-shaped pattern of immigrants' job mobility with initial downgrading and subsequent upgrading.
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Firm Leadership and the Gender Pay Gap: Do Active Owners Discriminate more than Hired Managers?
Boris Hirsch, Steffen Müller
Journal for Labour Market Research,
Nr. 1,
2014
Abstract
Auf Grundlage eines großen kombinierten Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Datensatzes für Deutschland untersuchen wir Unterschiede im unerklärten geschlechtsspezifischen Lohndifferential zwischen eigentümer- und managementgeführten Unternehmen. Wir stellen die Hypothese auf, dass sich aktiven Eigentümern und angestellten Managern unterschiedliche Spielräume zur Auslebung ihrer gewinnsenkenden diskriminatorischen Präferenzen eröffnen und sich daher die Lohndifferentiale zwischen eigentümer- und managementgeführten Unternehmen unterscheiden sollten. Empirisch finden wir statistisch wie ökonomisch signifikant höhere Lohndifferentiale in eigentümergeführten Unternehmen. Die Beschränkung der Stichproben auf hinreichend ähnliche eigentümer- und managementgeführte Unternehmen lässt diese markanten Unterschiede in den Lohndifferentialen jedoch verschwinden. Unsere Ergebnisse deuten daher nicht darauf hin, dass aktive Eigentümer per se mehr diskriminieren.
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A Weighty Issue Revisited: The Dynamic Effect of Body Weight on Earnings and Satisfaction in Germany
Frieder Kropfhäußer, Marco Sunder
Abstract
We estimate the relationship between changes in the body mass index (bmi) and wages or satisfaction, respectively, in a panel of German employees. In contrast to previous literature, the dynamic models indicate that there is an inverse u-shaped association between bmi and wages among young workers. Among young male workers, work satisfaction is affected beyond the effect on earnings. Our finding of an implied optimum bmi in the overweight range could indicate that the recent rise in weight does not yet constitute a major limitation to productivity.
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Relative Deprivation and Migration Preferences
Walter Hyll, Lutz Schneider
Economics Letters,
Nr. 2,
2014
Abstract
In this letter, we overcome the existing shortages with respect to the assignment of individuals to reference groups and are the first to show that individual aversion to relative deprivation plays a decisive role in shaping migration preferences.
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Der Einfluss von Hausarbeit auf die Löhne in Deutschland
Boris Hirsch, Thorsten Konietzko
Journal for Labour Market Research,
Nr. 2,
2013
Abstract
Auf Grundlage zweier deutscher Datensätze, des Sozio-oekonomischen Panels und der Zeitbudgeterhebung, untersucht dieser Beitrag den Einfluss der für Hausarbeit aufgewandten Zeit auf die Löhne. Im Gegensatz zum Gros der internationalen Forschungsliteratur findet sich kein negativer Effekt der Hausarbeit auf die Löhne. Dieses Ergebnis zeigt sich in West- wie Ostdeutschland sowohl für Frauen und Männer, für verheiratete Individuen und Singles als auch für Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte. Unsere Ergebnisse ändern sich zudem nicht, wenn wir verschiedene Formen von Hausarbeit unterscheiden oder die Endogenität der geleisteten Hausarbeit in den Lohnregressionen mithilfe von Instrumentvariablenschätzungen berücksichtigen.
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Im Fokus: Mindestlohn von 8,50 Euro: Wie viele verdienen weniger, und in welchen Branchen arbeiten sie?
Hans-Ulrich Brautzsch, Birgit Schultz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2013
Abstract
In der Öffentlichkeit wird zurzeit die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes in Höhe von 8,50 Euro je Stunde diskutiert. Der Bundesrat hat hierzu eine entsprechende Gesetzesinitiative gestartet. Dabei stellt sich die Frage, wie viele Menschen von einem Mindestlohn dieser Höhe betroffen wären. Die vorliegende Analyse ergibt, dass im Jahr 2011 in Ostdeutschland etwa 25% und in Westdeutschland knapp 12% der Beschäftigten für einen vereinbarten Bruttostundenlohn von weniger als 8,50 Euro arbeiteten. Die Relation des anvisierten Mindestlohnes zum Medianlohn beträgt in Ostdeutschland 71% und in Westdeutschland knapp 54%. In einzelnen Branchen wäre diese Relation jedoch wesentlich höher. Im ostdeutschen Gastgewerbe und in der ostdeutschen Land- und Forstwirtschaft/Fischerei würde der Schwellenwert von 8,50 Euro sogar über den im Jahr 2011 in diesen Branchen gezahlten Medianlöhnen liegen. Betrachtet man statt des vereinbarten den effektiven Bruttostundenlohn, der u. a. unbezahlte Überstunden einbezieht, so steigt die Zahl der im Jahr 2011 für weniger als 8,50 Euro pro Stunde beschäftigten Arbeitnehmer auf 32% (Ostdeutschland) bzw. 17% (Westdeutschland).
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The Impact of Female Managers on the Gender Pay Gap: Evidence from Linked Employer–Employee Data for Germany
Boris Hirsch
Economics Letters,
Nr. 3,
2013
Abstract
We find that increasing the female share in first-level management by 10% points decreases the unexplained within-job gender pay gap by 0.5 log points. The effect is more pronounced for the female share in second-level than in first-level management.
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The Tradeoff Between Redistribution and Effort: Evidence from the Field and from the Lab
Claudia M. Buch, C. Engel
Max Planck Institute for Research on Collective Goods Working Paper,
Nr. 10,
2012
Abstract
We use survey and experimental data to explore how effort choices and preferences for redistribution are linked. Under standard preferences, redistribution would reduce effort. This is different with social preferences. Using data from the World Value Survey, we find that respondents with stronger preferences for redistribution tend to have weaker incentives to engage in effort, but that the reverse does not hold true. Using a lab experiment, we show that redistribution choices even increase in imposed effort. Those with higher ability are willing to help the needy if earning income becomes more difficult for everybody.
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Im Fokus: Altersarmut und soziales Befinden in Ost- und Westdeutschland, 1995 und 2009
L. J. Zhu, Anja Weißenborn, Herbert S. Buscher
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 7,
2011
Abstract
Der vorliegende Beitrag stellt, getrennt für West- und Ostdeutschland sowie für Deutschland insgesamt, Indikatoren zur Armutsmessung für die beiden Jahre 1995 und 2009 vor. Untersucht werden Rentnerhaushalte in beiden Teilen Deutschlands, wobei zwischen Frauen und Männern unterschieden wird. Neben Kennzahlen zur Einkommensarmut (Einkommensperzentile u. a.) werden die unterschiedlichen Einkommensquellen im Alter dargestellt; soziale Indikatoren geben darüber hinaus Auskunft über die aktuelle und zukünftig erwartete Lebenszufriedenheit.
Der Vergleich beider Jahre zeigt eine Zunahme der Altersarmut sowohl in West- als auch in Ostdeutschland. Betroffen hiervon sind Männer stärker als Frauen – bei den ostdeutschen Frauen hat sich die Altersarmut sogar leicht verringert. Neben der Sicht auf das Einkommen zeigen die sozialen Indikatoren, dass bei den armutsgefährdeten Personen in Ostdeutschland die Lebenszufriedenheit zwischen 1995 und 2009 abgenommen hat, bis zum Jahr 2014 jedoch auch mit einer leicht geringeren Unzufriedenheit gerechnet wird.
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Regulation and Taxation: A Complementarity
Benjamin Schoefer
Journal of Comparative Economics,
Nr. 4,
2010
Abstract
I show how quantity regulation can lower elasticities and thereby increase optimal tax rates. Such regulation imposes regulatory incentives for particular choice quantities. Their strength varies between zero (laissez faire) and infinite (command economy). In the latter case, regulation effectively eliminates any intensive behavioral responses to taxes; a previously distortionary tax becomes a lump sum. For intermediate regulation (where some deviation is feasible), intensive behavioral responses are still weaker than under zero regulation, and so quantity regulation reduces elasticities, thereby facilitating subsequent taxation. I apply this mechanism to labor supply and present correlational evidence for this complementarity: hours worked in high-regulation countries are compressed, and these countries tax labor at higher rates.
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