27.06.2012 • 22/2012
Löhne in Deutschland: Spreizung zwischen den Branchen nimmt zu
In den letzten Jahren haben sich in Deutschland Niedrig- und Hochlohnbranchen herausgebildet. In den exportierenden Bereichen – die sich hauptsächlich im Produzierenden Gewerbe befinden – sind die Löhne stärker gestiegen als in vielen Dienstleistungsbereichen. Insgesamt sind die Reallöhne je Arbeitnehmer im vergangenen Jahrzehnt jedoch gesunken oder stagnierten. Dadurch sind sowohl die verfügbaren Einkommen als auch der private Konsum insgesamt schwächer gestiegen als das Bruttoinlandsprodukt.
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Aktuelle Trends: Industriebetriebe in den Neuen Ländern 2011: Kleiner und nach wie vor weniger exportintensiv als ihre westdeutschen Pendants
Gerhard Heimpold
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 5,
2012
Abstract
Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes, landläufig auch als Industriebetriebe bezeichnet, sind in den Neuen Ländern nach wie vor weniger intensiv als ihre westdeutschen Pendants in Exportmärkte eingebunden. In ostdeutschen Industriebetrieben beträgt der Anteil der Auslandsumsätze an den Gesamtumsätzen im Jahr 2011 im Durchschnitt 32,3%, der westdeutsche Vergleichswert liegt bei 45,9%. Die relativ niedrige Exportquote der Hamburger Industrie kann mit der Mineralölverarbeitung, die ihre Umsätze vor allem im Inland tätigt, erklärt werden.
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29.05.2012 • 16/2012
Industriebetriebe in den Neuen Ländern 2011: Kleiner und nach wie vor weniger exportintensiv als ihre westdeutschen Pendants
Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes, landläufig auch als Industriebetriebe bezeichnet, sind in den Neuen Ländern nach wie vor weniger intensiv als ihre westdeutschen Pendants in Exportmärkte eingebunden. In ostdeutschen Industriebetrieben beträgt der Anteil der Auslandsumsätze an den Gesamtumsätzen im Jahr 2011 im Durchschnitt 32,3%, der westdeutsche Vergleichswert liegt bei 45,9%.
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The Structural Determinants of the US Competitiveness in the Last Decades: A 'Trade-Revealing' Analysis
Massimo Del Gatto, Filippo di Mauro, Joseph Gruber, Benjamin Mandel
ECB Working Paper,
Nr. 1443,
2012
Abstract
We analyze the decline in the U.S. share of world merchandise exports against the backdrop of a model-based measure of competitiveness. We preliminarily use constant market share analysis and gravity estimations to show that the majority of the decline in export shares can be associated with a declining share of world income, suggesting that the dismal performance of the U.S. market share is not a sufficient statistic for competitiveness. We then derive a computable measure of country-sector specific real marginal costs (i.e. competitiveness) which, insofar it is inferred from actual trade ows, is referred to as 'revealed'. Brought to the data, this measure reveals that most U.S. manufacturing industries are losing momentum relative to their main competitors, as we find U.S. revealed marginal costs to grow by more than 38% on average. At the sectoral level, the "Machinery" industry is the most critical.
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Size, Productivity, and International Banking
Claudia M. Buch, C. T. Koch, Michael Koetter
Journal of International Economics,
Nr. 2,
2011
Abstract
Heterogeneity in size and productivity is central to models that explain which manufacturing firms export. This study presents descriptive evidence on similar heterogeneity among international banks as financial services providers. A novel and detailed bank-level data set reveals the volume and mode of international activities for all German banks. Only a few, large banks have a commercial presence abroad, consistent with the size pecking order documented for manufacturing firms. However, the relationship between internationalization and productivity also yields two inconsistencies with recent trade models. First, virtually all banks hold at least some foreign assets, irrespective of size or productivity. Second, some fairly unproductive banks maintain commercial presences abroad.
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Optimum Currency Areas in Emerging Market Regions: Evidence Based on the Symmetry of Economic Shocks
Stefan Eichler, Alexander Karmann
Open Economies Review,
Nr. 5,
2011
Abstract
This paper examines which emerging market regions form optimum currency areas (OCAs) by assessing the symmetry of macroeconomic shocks. We extend the output-prices-VAR framework by adding net exports and the real effective exchange rate as endogenous variables. Based on theoretical considerations, we derive which shocks affect these variables in the long run: shocks to labor productivity, foreign trade, labor supply, and money supply. The considered economies of Central and Eastern Europe, the Commonwealth of Independent States, East and Southeast Asia, and South Asia, exhibit large enough shock symmetry to form a currency union; the economies of Africa, Latin America, and the Middle East do not.
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Komparative Vorteile im Handel Deutschlands mit Osteuropa gering
Martina Kämpfe, Götz Zeddies
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
2011
Abstract
Die mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten haben in den vergangenen Jahren im deutschen Außenhandel stetig an Bedeutung gewonnen. Während die kräftig expandierende Nachfrage in dieser Region der deutschen Exportindustrie deutliche Wachstumsimpulse lieferte, wurde in zunehmenden Importen aus diesen relativ arbeitsreichen Ländern häufig eine Gefahr für die inländische Beschäftigung gesehen. Aus Sicht der Außenhandelstheorien ist ein solcher Effekt insbesondere dann zu erwarten, wenn intersektoraler Handel vorliegt, der strukturellen Anpassungsdruck auslösen und die relative Entlohnung oder die Beschäftigung der Produktionsfaktoren in den Handelspartnerländern beeinflussen kann. Vor diesem Hintergrund analysiert dieser Beitrag zunächst die Produktions- und Beschäftigungsstrukturen ausgewählter osteuropäischer Länder. Darauf aufbauend folgt eine Untersuchung der Außenhandelsstruktur zwischen Ost- und Westdeutschland auf der einen und den osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten, insbesondere Polen, der Tschechischen Republik, Ungarn und der Slowakei, auf der anderen Seite. Im Ergebnis zeigt sich, dass der Außenhandel zwischen Deutschland und Osteuropa größtenteils intra-industriell geprägt ist und weder
Alte noch Neue Bundesländer über ausgeprägte komparative Vorteile bei kapital- und humankapitalintensiven Gütern gegenüber Osteuropa verfügen.
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