IWH-Industrieumfrage im März 2001
Bärbel Laschke, Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
2001
Abstract
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Insolvenzrecht und Unternehmensumstrukturierung in Transformationsländern: Das Beispiel Russland
Thomas Linne
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
2001
Abstract
Wirtschaft im Wandel 6/2001 147 Ein zentrales Element der Transformationsprozesse in den Länder Mittel- und Osteuropas sind institutionelle Anpassungen. Diese Anpassungspro- zesse sind unabdingbare Voraussetzung für ein stabiles, längerfristiges Wirtschaftswachstum. Ein wichtiger Bestandteil der institutionellen Rahmenbedingungen ist dabei das Insolvenzrecht. Im Zuge der Novellierung des russischen Insolvenzgesetzes vom März 1998 kam es zu einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen. Die steigenden Insolvenz- zahlen sind im Sinne einer härteren Budgetrestriktion für die Unternehmen und verstärkten Anreizen für eine bessere Unternehmensführung positiv zu beurteilen. Gleichwohl bestehen noch erhebliche institutionelle Hemmnisse: Die Sanierungsverfahren von insolventen Unternehmen werden häufig noch zur Konkursverschleppung zweckentfremdet. Staatliche Gläubiger betrieben den Forderungseinzug gegenüber säumigen Schuldnern weniger energisch als andere Gläubiger und setzten so teilweise die Subventionierung von Unternehmen verdeckt fort. Die schwache Stellung der gesicherten Gläubiger im Insolvenzverfahren ist weiterhin unbefriedigend. Eine Besserstellung dieser Gruppe könnte den Unternehmen einen leichteren Zugang zu Krediten eröffnen und damit positive Impulse für die Fortsetzung der realwirtschaftlichen Transformation liefern.
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Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse: hohe Kopfzahl, geringes Arbeitsvolumen
Hans-Ulrich Brautzsch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
2001
Abstract
Zur Beurteilung der Lage am Arbeitsmarkt kann die Erwerbstätigenzahl und/oder das Arbeitsvolumen herangezogen werden. Im Falle der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse ist die Betrachtung der Erwerbstätigenzahl allerdings problematisch: Im Jahr 2000 befand sich zwar mehr als jeder zehnte Erwerbstätige in einem geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnis. Das durch diese Beschäftigung gebundene Arbeitsvolumen machte jedoch nur 2,6% der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsleistung aus. In einigen Wirtschaftszweigen – wie beispielsweise dem Reinigungs- oder Verlagsgewerbe – sind derartige Beschäftigungsverhältnisse dennoch von substantieller Bedeutung.
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Branchenskizze: Ostdeutsches Papiergewerbe
Siegfried Beer
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
2001
Abstract
Das Papiergewerbe hat sich durch das umfangreiche Engagement westdeutscher und ausländischer Investoren zu einem modernen und wettbewerbsfähigen Indu-striezweig in Ostdeutschland entwickelt. Kräftig investiert wurde in die Errichtung neuer Werke und in die Modernisierung vorhandener Anlagen. Ihre hohe Auslastung hat u. a. die Produktivität an das westdeutsche Niveau herangeführt.
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Aktuelle Trends - Schrumpfung im ostdeutschen Handwerk setzt sich fort
Siegfried Beer
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
2001
Abstract
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Simultaneity in multiple equation hybrid models with endogenous dummy regressors
Joachim Wilde
Allgemeines Statistisches Archiv,
Nr. 2,
2001
Abstract
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Income Distribution and Convergence in Transition Process - A Cross Country Comparison
Jens Hölscher
IWH Discussion Papers,
Nr. 141,
2001
Abstract
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Eine einfache modelltheoretische Analyse der makroökonomischen Divergenzentwicklung Ostdeutschlands
Sang-Mok Lee
IWH Discussion Papers,
Nr. 137,
2001
Abstract
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A Glimpse on Sectoral Convergence of Productivity Levels
Gerald Müller
IWH Discussion Papers,
Nr. 133,
2001
Abstract
This paper examines the presence of sectoral convergence of labor productivity between 14 OECD countries. Using the OECD International Sectoral Data Base (ISDB), the paper looks at the developments within 12 distinct sectors during the period 1970-1995. The change of the coefficients of variance suggests that there is strong sectoral convergence within most service sectors while the evidence of convergence for Manufacturing as well as for Communication is rather weak. These findings are in line with most studies undertaken on this subject so far. It is concluded that economic theories at hand to explain growth and convergence (or divergence respectively) are of different importance for the sectors concerned. While models of the New Growth Theory seemed to be useful to explain growth mechanisms within Manufacturing and Communication, traditional models seemed to apply to most other sectors.
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Ost-West-Wanderung junger Menschen Ausdruck für allgemeinen Anstieg der Mobilität
Wolfram Kempe, Hilmar Schneider, Gabriele Hardt
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
2001
Abstract
Die in den letzten Jahren wieder leicht gestiegene Nettoabwanderung insbesondere junger Menschen von Ost- nach Westdeutschland ist vor allem ein Ausdruck einer gestiegenen Mobilität in Ostdeutschland, wobei im Zeitverlauf die relative Bedeutung der Ost-West-Migration zurück gegangen ist. Eine disaggregierte Analyse auf Kreisebene am Beispiel des Landes Sachsen-Anhalt über die 90er Jahre zeigt, dass die Nettoabwanderung mit den alten Bundesländern in Kernstädten, Umlandkreisen und der kernstadtfernen Peripherie ähnlichen Mustern folgt. Die dominierenden Wanderungsbewegungen sind jedoch regionale Wanderungen, insbesondere die Suburbanisierung.
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