28.09.2023 • 25/2023
Der Abschwung fällt im Jahr 2023 in Ostdeutschland milder aus als in Deutschland insgesamt – Implikationen der Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2023 und von aktuellen Halbjahresdaten für die Länder
Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit über einem Jahr im Abschwung. In Ostdeutschland war die Konjunktur in den vergangenen vier Quartalen allerdings etwas kräftiger: Laut Prognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte das ostdeutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 um 0,5% zulegen, während die Produktion in Deutschland insgesamt um 0,6% sinkt. Im nächsten Jahr werden in Ost und West Expansionsraten von 1,3% erwartet, und für 2025 wird prognostiziert, dass das ostdeutsche Bruttoinlandsprodukt mit 1,2% etwas langsamer zulegt als in Deutschland insgesamt (1,5%).
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Internationalisierung
Internationalisierung Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat die Aufgabe der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und wirtschaftspolitischen Beratung auf…
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Out of Sight, out of Mind: Divestments and the Global Reallocation of Pollutive Assets
Tobias Berg, Lin Ma, Daniel Streitz
SSRN Working Papers,
2023
Abstract
Large emitters reduced their carbon emissions by around 11-15% after the 2015 Paris Agreement (“the Agreement”) relative to public firms that are less in the limelight. We show that this effect is predominantly driven by divestments. Large emitters are 9 p.p. more likely to divest pollutive assets in the post-Agreement period, an increase of over 75%. This divestment effect comes from asset sales and not from closures of pollutive facilities. There is no evidence for increased engagements in other emission reduction activities. Our results indicate significant global asset reallocation effects after the Agreement, shifting emissions out of the limelight.
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Zitate und Interviews
Zitate und Interviews Komplexe Sachverhalte verkürzt darzustellen ist nicht unser Stil – Dinge auf den Punkt zu bringen allerdings schon. Nachfolgend finden Sie Zitate und…
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Finanzstabilität
Finanzsysteme: Die Anatomie der Marktwirtschaft Wie ist das Finanzsystem aufgebaut, wie funktioniert es, wie hält man es fit und wie kann ein bisschen Schokolade Gutes tun?…
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Bevölkerung und Arbeitsmarkt
Bevölkerung und Arbeitsmarkt Zu den Einwohnern und Einwohnerinnen gehören alle Personen (Deutsche und Ausländer/innen), die im Bundesgebiet (bzw. in einem Bundesland) ihren…
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Praktika
Praktikum am IWH Interesse daran, einen authentischen Einblick in die spannende Arbeit und die vielseitigen Aufgaben eines Wirtschaftsforschungsinstituts zu erlangen? Ein…
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Aufhebung COVID-19-Beschränkungen
Aufhebung COVID-19-Beschränkungen von Michael Koetter, 18.03.2022 Liebe Kolleginnen und Kollegen, am 20. März werden die nationalen Corona-Vorschriften aufgehoben, insbesondere…
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Minimum Wages, Productivity, and Reallocation
Mirja Hälbig, Matthias Mertens, Steffen Müller
IZA Discussion Paper,
Nr. 16160,
2023
Abstract
We study the productivity effect of the German national minimum wage by applying administrative firm data. At the firm level, we confirm positive effects on wages and negative employment effects and document higher productivity even net of output price increases. We find higher wages but no employment effects at the level of aggregate industry × region cells. The minimum wage increased aggregate productivity in manufacturing. We do not find that employment reallocation across firms contributed to these aggregate productivity gains, nor do we find improvements in allocative efficiency. Instead, the productivity gains from the minimum wage result from within-firm productivity improvements only.
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25.04.2023 • 11/2023
IWH-Tarif-Check: Kräftige reale Netto-Tariflohnzuwächse für Beschäftigte im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen im Jahr 2023
Die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen haben sich am vergangenen Wochenende auf einen neuen Tariflohnabschluss mit einer Laufzeit von 24 Monaten geeinigt: Im Juni 2023 erfolgt die Zahlung einer steuer- und sozialversicherungsfreien Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1.240 Euro. Von Juli 2023 bis Februar 2024 gibt es dann nochmals für alle Entgeltgruppen weitere monatliche Zahlungen über 220 Euro im Rahmen der Inflationsausgleichsprämie. Im März 2024 fällt die temporäre Sonderzahlung wieder weg, und ein Sockelbetrag über 200 Euro erhöht die Tarifentgelte. Zusätzlich gibt es dann eine reguläre Gehaltserhöhung über 5,5%. Die Gesamtlohnsteigerung soll mindestens 340 Euro monatlich betragen.
Oliver Holtemöller
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