A First Look on the New Halle Economic Projection Model
Sebastian Giesen, Oliver Holtemöller, Juliane Scharff, Rolf Scheufele
Abstract
In this paper we develop a small open economy model explaining the joint determination of output, inflation, interest rates, unemployment and the exchange rate in a multi-country framework. Our model – the Halle Economic Projection Model (HEPM) – is closely related to studies recently published by the International
Monetary Fund (global projection model). Our main contribution is that we model the Euro area countries separately. In this version we consider Germany and France, which represent together about 50 percent of Euro area GDP. The model allows for country specific heterogeneity in the sense that we capture different adjustment patterns to economic shocks. The model is estimated using Bayesian techniques. Out-of-sample and pseudo out-of-sample forecasts are presented.
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Editorial
Oliver Holtemöller
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2010
Abstract
Hat Deutschland so etwas wie ein gesamtwirtschaftliches Geschäftsmodell? In der aktuellen Debatte um die Nachhaltigkeit der deutschen Exportorientierung gewinnt man diesen Eindruck. Angenommen, das Geschäftsmodell Deutschlands wäre tatsächlich – wie häufig zu hören – darauf ausgerichtet, Wirtschaftswachstum im Wesentlichen durch den Export von Waren und Dienstleistungen zu erzielen. Was wäre daran falsch? Unsere Wirtschaftsordnung – und zwar nicht nur diejenige Deutschlands, sondern auch die wichtiger Handelspartner – basiert auf dem Recht auf freien Tausch und Handel. Es ist also nicht so, dass Deutschland seine Handelspartner explizit oder implizit zwingen würde, deutsche Kraftfahrzeuge, Maschinen oder Chemieprodukte zu kaufen. Vielmehr überzeugen diese Produkte auf dem Weltmarkt durch Preis und Qualität; und die deutsche Wirtschaft profitiert von Spezialisierungsgewinnen vor allem im Bereich der Industrie- und Investitionsgüter.
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Macroeconomic Shocks and Banks' Foreign Assets
Claudia M. Buch, K. Carstensen, A. Schertler
Journal of Money, Credit and Banking,
Nr. 1,
2010
Abstract
Recent developments in international financial markets have highlighted the role of banks in the transmission of shocks across borders. We employ dynamic panel methods for a sample of OECD countries to analyze whether banks' foreign assets react to macroeconomic shocks at home and abroad. We find that banks reduce their foreign assets in response to a relative increase in domestic interest rates, and they increase their foreign assets when the growth rate of world energy prices rises. The responses are characterized by a temporal overshooting and a dynamic adjustment process that extends over several quarters.
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Folgen des Wettbewerbs zwischen Krankenversicherungen für die Kosten im Gesundheitswesen
Ingmar Kumpmann
Gesundheitspolitik, Wettbewerb und Gesundheitssystemforschung. DIBOGS-Beiträge zur Gesundheitsökonomie und Sozialpolitik Bd. 3,
2009
Abstract
In dieser Studie wird argumentiert, dass Wettbewerb zwischen Krankenversicherungen höhere Kosten im Gesundheitswesen bewirken kann. Ärztliche Leistungen sind inhomogene Güter; deshalb lässt sich der Wettbewerb zwischen Ärzten als monopolistische Konkurrenz nach Chamberlin modellieren. Die Ärzte haben somit eine starke Verhandlungsposition, die voll zur Geltung kommt, wenn ihnen mehrere konkurrierende Krankenversicherungen als Einkäufer von Gesundheitsleistungen gegenüberstehen. Wird die starke Stellung der Ärzte jedoch durch eine monopolistische Krankenversicherung ausgeglichen, können die Kosten niedriger ausfallen. Zwei Fallbeispiele zeigen die Anwendbarkeit des Arguments. Eine Regressionsanalyse bestätigt den Zusammenhang zwischen (staatlichem) Versicherungsmonopol und niedrigeren Kosten des Gesundheitswesens.
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Modelle für die Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung
Ingmar Kumpmann
Kostenträger Entscheiderbrief 4/2009,
2009
Abstract
Diskussion verschiedener Modelle der Krankenversicherung und Schlussfolgerungen für das deutsche Gesundheitssystem.
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Warum exportiert der Osten so wenig? Eine empirische Analyse der Exportaktivitäten deutscher Bundesländer
Götz Zeddies
AStA - Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv,
Nr. 4,
2009
Abstract
In den ersten Jahren nach der Vereinigung gingen die Warenausfuhren der Neuen Bundesländer mit dem Zusammenbruch des COMECON-Handels zunächst um 70% zurück. Obgleich die ostdeutschen Länder seit Mitte der 1990er Jahre durchweg höhere Exportzuwächse verzeichneten als die westdeutschen, sind ihre Exportquoten nach wie vor vergleichsweise niedrig. Während über einen langen Zeitraum hinweg die preislichen Wettbewerbsnachteile der ostdeutschen Industrie als wesentliche Ursache für deren Exportschwäche angesehen wurden, sind mittlerweile die strukturellen Defizite der Neuen Länder in den Mittelpunkt gerückt. Im vorliegenden Beitrag wird auf der Basis bilateraler Außenhandelsdaten der deutschen Bundesländer und mit Hilfe eines klassischen Gravitationsmodells gezeigt, dass letzteres die Handelsströme der Neuen Länder nicht hinreichend erklären kann. Erweitert man den Modellansatz jedoch um zusätzliche strukturelle unabhängige Variablen, können diese die im Vergleich zu Westdeutschland geringeren Exportvolumina Ostdeutschlands nahezu vollständig erklären. Demzufolge sind die kleinteilige Unternehmensstruktur und der relativ geringe Anteil des Verarbeitenden Gewerbes an der Bruttowertschöpfung wesentliche Ursachen der schwachen Exportleistung der Neuen Länder.
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