14.12.2017 • 39/2017
Cyclical upswing in Germany and in the world
At the turn of the year, the cyclical upswing in Germany continues. Gross domestic product is expected to increase by 2.2% in 2017, and because this year has seen significantly fewer working days than before, the rate of change amounts, adjusted for calendar effects, to even 2.5%. “The upswing is broad-based”, says Oliver Holtemöller, head of the Department Macroeconomics and IWH vice president. “For quite a long time now, significant increases in employment have been driving private incomes, consumption and housing construction. The latter was, in addition, stimulated by low interest rates.” Currently, German exports are benefiting from the vivid international economy. Not least since monetary policy in the euro area remains expansionary for the time being, we expect the upturn to continue in 2018 and production to increase again by 2.2%. Consumer price inflation is, with 1.7%, still moderate in both 2017 and 2018. Although domestic price pressures are on the rise, the effects of the energy price increase in 2017 expire in 2018, and the appreciation of the euro in the summer of 2017 will dampen price dynamics.
Oliver Holtemöller
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IWH-Flash-Indikator IV. Quartal 2017 und I. Quartal 2018
Birgit Schultz
IWH-Flash-Indikator,
No. 4,
2017
Abstract
Die deutsche Wirtschaft hat ihr bereits hohes Expansionstempo zuletzt nochmals erhöht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im dritten Quartal 2017 mit 0,8% schneller als im Vorquartal. Der IWH-Flash-Indikator deutet darauf hin, dass das Expansionstempo nur geringfügig nachlassen und auch im vierten Quartal 2017 und im ersten Quartal 2018 hoch bleiben wird. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in beiden Quartalen jeweils um 0,6% steigen.
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Macro-Financial Modelling of the Singapore Economy: a GVAR Approach
Alessandro Galesi, Filippo di Mauro
Monetary Authority of Singapore Macroeconomic Review,
October
2017
Abstract
Globalisation has greatly increased the degree of interdependence across countries. Macroeconomic policy must therefore take a global perspective, particularly in the case of small open economies such as Singapore. From a modeller’s point of view, this requires considering many countries, regions and markets, as well as multiple channels of transmission, including trade and financial linkages. Cross-country interdependencies are increasingly reflected in the effects of global shocks, to oil or food prices for example, as well as technology and policy uncertainty spillovers.
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Expansion Continues to Be Strong
Roland Döhrn, Ferdinand Fichtner, Oliver Holtemöller, Stefan Kooths, Timo Wollmershäuser
Wirtschaftsdienst,
No. 10,
2017
Abstract
Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat an Stärke und Breite gewonnen. In einigen Segmenten, so am Arbeitsmarkt, machen sich inzwischen sogar erste Zeichen einer Anspannung bemerkbar. Neben den Konsumausgaben tragen nun auch die Investitionen und das Auslandsgeschäft zur Expansion bei. Letzteres profitiert davon, dass die Konjunktur im Euroraum deutlich aufwärtsgerichtet ist. Die Expansion dort steht inzwischen auf recht soliden Füßen. Fährt die EZB nun ihre unkonventionellen Maßnahmen schrittweise zurück, sollte dies den Aufschwung im Euroraum nicht gefährden.
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Upturn Remains Robust — Amid Mounting Tensions: Joint Economic Forecast Autumn 2017
Externe Monographien,
2017
Abstract
Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat an Stärke und Breite gewonnen. Neben den Konsumausgaben tragen nun auch das Auslandsgeschäft und die Investitionen zur Expansion bei. Die sehr hohe konjunkturelle Dynamik in der ersten Hälfte des laufenden Jahres wird sich zwar etwas abschwächen. Gleichwohl nimmt die Wirtschaftsleistung in diesem und im nächsten Jahr stärker zu als die Produktionskapazitäten wachsen. Im Ergebnis steigt die gesamtwirtschaftliche Auslastung, und die Wirtschaftsleistung liegt über dem Produktionspotenzial. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im nächsten Jahr um 2 Prozent zulegen (kalenderbereinigt 2,2 bzw. 2,1 Prozent).
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07.09.2017 • 32/2017
The German economy: Growing strongly
In the summer of 2017, the upswing in Germany continues. „For this year, we forecast gross domestic product to expand by 1.9%, as it did in 2016, and for 2018 by 2.0%” says Oliver Holtemöller, head of the Department Macroeconomics and IWH vice president.
Oliver Holtemöller
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Konjunktur aktuell: Deutsche Wirtschaft legt kräftig zu
Hans-Ulrich Brautzsch, João Carlos Claudio, Andrej Drygalla, Franziska Exß, Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Martina Kämpfe, Konstantin Kiesel, Axel Lindner, Jan-Christopher Scherer, Birgit Schultz, Matthias Wieschemeyer, Götz Zeddies
Konjunktur aktuell,
No. 4,
2017
Abstract
Im Sommer 2017 befindet sich die Weltwirtschaft im Aufschwung. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt dürfte nach vorliegender Prognose im Jahr 2017 wie schon im Vorjahr mit 1,9% und im Jahr 2018 mit 2,0% expandieren. Die öffentlichen Haushalte erzielen dabei weiter zunehmende Überschüsse. Der Zuwachs der Produktion in Ostdeutschland dürfte im Prognosezeitraum (wie schon in den vergangenen drei Jahren) etwas über dem in Westdeutschland liegen.
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IWH-Flash-Indikator III. Quartal und IV. Quartal 2017
Birgit Schultz
IWH-Flash-Indikator,
No. 3,
2017
Abstract
Die deutsche Wirtschaft konnte ihr hohes Expansionstempo weiter beibehalten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im zweiten Quartal 2017 mit 0,6% nur geringfügig weniger als im Vorquartal. Der IWH-Flash-Indikator deutet darauf hin, dass das Expansionstempo nur geringfügig nachlassen und auch im dritten und vierten Quartal 2017 hoch bleiben wird. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland dürfte im dritten Quartal 2017 um 0,5% und im Quartal danach um 0,6% steigen.
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Ostdeutsche Wirtschaft: Rückstand bleibt trotz kräftigem Aufschwung groß, Finanzausgleich fließt auch nach Reform vor allem in den Osten
Martin Altemeyer-Bartscher, Gerhard Heimpold, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Mirko Titze
Konjunktur aktuell,
No. 3,
2017
Abstract
Ostdeutschland hat vom gegenwärtigen Aufschwung in Deutschland bisher besonders deutlich profitiert. In jedem der Aufschwungsjahre 2014 bis 2016 nahm die gesamtwirtschaftliche Produktion schneller zu als in Westdeutschland; auch für das Jahr 2017 prognostiziert das IWH, dass der Zuwachs der Produktion in Ostdeutschland mit 1,8% etwas höher liegt als in Westdeutschland. Freilich ist auch nach mehr als 25 Jahren Deutscher Einheit in jeder der ostdeutschen Regionen die Produktivität immer noch niedriger als in derjenigen westdeutschen Region mit der geringsten Produktivität. Der größte Teil der Zuweisungen vom Bund wird auch ab dem Jahr 2020, wenn der reformierte Länderfinanzausgleich gilt, in den Osten der Republik fließen. Die Reform des Länderfinanzausgleichs hat dabei nicht zu einer Verbesserung der wirtschaftspolitischen Anreize für die finanzschwachen Bundesländer geführt, was auch dazu beitragen könnte, dass die ökonomische Konvergenz nur schleppend verläuft.
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